SCHMIERSTOFFE GLOSSAR

A

AAMA: (American Automobile Manufacturers Association – dt. Verband der Amerikanischen Automobilhersteller)

ACEA: (Association of European Automotive Manufacturers – dt. Verband der Europäischen Automobilhersteller)

ACS: (American Chemical Society – dt. Amerikanische Chemische Gesellschaft)

ADHÄSION: Die Anziehungskraft zwischen zwei Substanzen.

ADR: (Europäisches Übereinkommen über die internationale Beförderung gefährlicher Güter auf der Straße) Dieses Übereinkommen dienst als Richtlinie über die Beförderung gefährlicher Stoffe auf öffentlichen Straßen auf sichere und ordentliche Weise ohne die Umwelt oder Gesundheit des Menschen zu gefährden.

AFNOR: (Association Français de Normalisation – dt. offizielle Französische Stelle für Normung)

AGMA: (American Gear Manufacturers' Association – dt. Verband der Amerikanischen Getriebehersteller)

FLUSSPUNKT: Dieser Test bestimmt die niedrigste Temperatur, bei der Öle zum Fließen kommen. Dieser Test ist bedeutend insbesondere im Hinblick auf Lagerung und Arbeitstemperatur.

ZUSATZSTOFFE ZUR HERABSETZUNG DES FLUSSPUNKTES: Diese Zusatzstoffe setzen den Flusspunkt herab indem die Kristallisation von Wachs in Ölen verhindert wird.

ALKALINITÄT: Die Fähigkeit von Chemikalien, Säuren zu neutralisieren. Alkalien im Mineralöl sind basische Substanzen, die Säuren neutralisieren und somit säurebedingten bzw. korrosiven Verschleiß verhindern.

ANILINPUNKT: Die niedrigste Temperatur, bei der das gleiche Volumen an Anilin und Basis-Öl bzw. Kraftstoff ein volles Gemisch bilden kann. Der Anilinpunkttest ist wichtig, da dieser Test die Temperatur ermittelt, bei der Öle eine transparente Mischung mit Anilin bilden, und deren paraffinische, naphthenische und aromatische Strukturen bestimmt.

ANTIOXIDATIONSMITTEL: Zusatzstoffe, die eine Alterung von Ölen verlangsamen.

API: (American Petroleum Institute – dt. Amerikanisches Erdölinstitut). Eine der wichtigsten Organisationen, die das Motoröl-Leistungsniveau weltweit bestimmen.

ASTM: (American Society for Testing and Materials – dt. Amerikanische Gesellschaft für Prüfungen und Materialien). Diese Gesellschaft Veröffentlicht weltweit anerkannte Normen für Testmethoden.

KORROSIONSSCHUTZMITTEL: Diese Zusatzstoffe bilden eine Schmierfilmschicht zwischen zwei gegeneinander wirkenden Metalloberflächen und wirken somit korrosionshemmend.

HOCHDRUCKZUSATZ: Diese Zusatzstoffe werden zu Schmiermitteln hinzugefügt, um einen Kontakt zwischen Metall und Metall bei gegeneinander wirkenden Metalloberflächen zu verhindern, wobei diese Zusatzstoffe mit der Metalloberfläche reagieren, um die Filmfestigkeit und die Tragfähigkeit von Schmiermitteln zu erhöhen.

B

BSI: (British Standards Institution – dt. Britischer Institut für Normung)

BASISÖL: Basisöle sind Kohlenstoff-Derivate, die in Raffinerien durch Aufbereitung von Erdöl hergestellt und in mineralischen und halbsynthetischen Ölen als Trägerstoff eingesetzt werden.

BAKTERIZID: Dieser Zusatzstoff verhindert die Bakterienbildung, -Vermehrung und -Wachstum in Ölen, die sich mit Wasser vermischen und somit eine Emulsion bilden.

KUPFERSTREIFEN-KORROSIONSTEST: Dieses Prüfverfahren dient zur Bestimmung der Korrosion, die durch ein auf Kupferstreifen aufgebrachtes Schmiermittel verursacht wird, indem man die daraus resultierende Farbänderung auf dem Kupferstreifen überprüft.

C

CEC: (Coordinating European Council – dt. Europäischer Koordinierungs-Ausschuss)

CMA: (Chemical Manufacturers Association – dt. Amerikanischer Chemieverband)

CLP: (EU-Verordnung zur Einstufung, Kennzeichnung und Verpackung von Stoffen und Gemischen). CLP ist die Abkürzung für die EU-Verordnung Nr. EC/1272/2008 zur Einstufung, Kennzeichnung und Verpackung von Stoffen und Gemischen. 

Ç

MEHRBEREICHSÖLE: Motoröle, die sowohl im Sommer als auch im Winter verwendet werden können und den Viskositätsindex verbessernde Zusatzstoffe enthalten.

D

DIN: Deutsches Institut für Normung. Dieses Institut veröffentlicht und aktualisiert die deutsche Prüfverfahren.

TROPFPUNKT: Die Temperatur, bei der das Schmierfett in Testumgebung vom halbfesten Zustand in den flüssigen Zustand übergeht. Der Tropfpunkt ist einer der wichtigsten Indikatoren, die die Wärmebeständigkeit des Schmierfetts zeigt.

ZUSATZSTOFFE ZUR HERABSETZUNG DES GEFRIERPUNKTES: Methacrylatpolymere mit hohem Molekulargewicht, erzeugt durch die Kombination von chloriertem Wachs mit Phenolen mit dem Zweck zu verhindern, dass das Mineralöl unter Einfluss von Tieftemperatur seine Viskosität verliert.

WASCHMITTEL: basische Salze, die bei Hochtemperaturmaschinen mögliche Ansammlungen (Ablagerungen) reduzieren oder deren Bildung hemmen.

DISPERGIERMITTEL: Zusatzstoffe ohne Asch- oder Metallgehalt, die bei niedrigen Arbeitstemperaturen die Bildung von Sedimentablagerungen im Mineralöl verhindern oder verzögern.

DYNAMISCHE VISKOSITÄT: Widerstand einer Flüssigkeit gegen Verformung unter Oberflächenspannung. Die dynamische Viskosität kann auch als der innere Fließwiderstand einer Flüssigkeit definiert werden.

VIERKUGEL-TEST: Dieses Testverfahren wird verwendet, um den Abriebdurchmesser (und daher die verschleißverhindernden Eigenschaften des Öls) zu bestimmen, der sich auf zwei gegeneinander wirkenden Metalloberflächen (Standardkugeln) bildet, sowie die Prüflast, die bis zum Verschweißen der Kugeln notwendig ist.

WASSERABSCHEIDEVERMÖGEN: Wasserabscheidende Eigenschaften von Öl und dessen leichte Trennbarkeit von Wasser. Das Wasserabscheidevermögen kann mit Standardtestverfahren bestimmt werden.

E

EOLCS: (Engine Oil Licensing and Certification System – dt. Lizenzierungs- und Zertifizierungssystem für Motoröle)

EMA: (Engine Manufacturers Association – dt. Verband der Motorhersteller)

EMULSION: Heterogene Systeme, bei denen sich zwei nichtmischende Phasen (Wasser und Öl) mithilfe von anderen Chemikalien (Emulgatoren) vermischt werden.

F

FUNGIZID: Allgemeine Bezeichnung für Chemikalien, die zur Abtötung bzw. Bekämpfung von Pilzen oder Pilzsporen dienen.

G

SCHMIERFETT: Substanzen, die durch Mischen eines flüssigen Schmiermittels mit einem Verdickungsmittel erzeugt werden und deren Konsistenz von fest bis zu halbflüssig reichen kann.

H

HDDEO: (Heavy Duty Diesel Engine Oil – dt. Hochleistungs-Dieselmotorenöl)  

BESTIMMUNG DES LUFTABSCHEIDEVERMÖGENS: Mit diesem Test wird das Luftabscheidevermögen von Ölen bestimmt.

HYDRODYNAMISCHE SCHMIERUNG: Wenn die Dicke des Mineralölfilms zwischen Metallkomponenten mehr als 6000 Angström ist, wird dies als hydrodynamische (Dickfilm-) Schmierung bezeichnet.

HYDROSTATISCHE SCHMIERUNG: Wenn die Dicke des Mineralölfilms zwischen Metallkomponenten weniger als 6000 Angström ist, wird dies als hydrostatische (Dünnfilm-) Schmierung bezeichnet.

I

ILSAC: (International Lubricant Standardization & Approval Committee – dt. Internationaler Normungs- und Zulassungsausschuss für Schmierstoffe)

ISO: (International Organization for Standardization – dt. Internationale Organisation für Normung)  

IVF QUENCHOTEST PRÜFGERÄT: Prüfgerät zur Bestimmung der Metallhärtung, insbesondere zur Bestimmung der Abkühlgeschwindigkeit von Wärmebehandlungsölen.

İ

WALKPENETRATION: Schmierfette werden bei Konsistenzmessungen in gewissem Ausmaß verarbeitet. Deshalb wird erfolgt die Konsistenzmessung (d.h. Messung der Penetrationswerte) erst nachdem das Schmierfett zunächst in einer Schmierfett-Verarbeitungsmaschine verarbeitet wird   gehämmert worden sind (60 Stöße). Dieser Messwert wird als Walkpenetrationswert bezeichnet.

J

JAMA: (Japan Automobile Manufacturers Association – dt. Verband der Japanischen Automobilhersteller)

JASO: (Japan Automobile Standards Organization – dt. Japanische Organisation für Normung in der Automobilindustrie)

JIS: (Japanese Industrial Standards – dt. Japanische Industrienormen)

JSAE: (Japan Society of Automotive Engineers – dt. Verband der Japanischen Automobilingenieure)

K

VERDICKUNGSMITTEL: Diese Stoffe verwandeln Öl in Fett und sind für viele wesentliche Eigenschaften und Leistungsmerkmale von Fett bestimmend.

AUSBLUTEN: Abtrennung des Fettes von seinem Ölgehalt während der Lagerung.

ZUSATZSTOFF: Zusatzstoffe sind Substanzen, die im Mineralöl zunächst nicht oder in bestimmter Menge enthalten sind und dem Öl im Nachhinein hinzugefügt werden um dem Öl die gewünschten Eigenschaften zu verleihen, die bestehenden Eigenschaften des Öles zu verbessern, nicht gewünschte Eigenschaften zu minimieren oder ganz zu beseitigen.

BESTÄNDIGKEIT VON ZUSATZSTOFFEN: Das Vermögen von Zusatzstoffen, ihre Leistung im Prozess der Nutzung und Lagerung zu bewahren.

KAVITATION: Der Verschleiß, der dadurch verursacht wird, dass das Öl die unter Bewegung abzudeckende Fläche vorübergehend nicht abdecken kann.

BRECHUNGSINDEX: Der Brechungsindex einer Substanz ist ein Koeffizient, der angibt, um welchen Faktor die Wellenlänge und die Phasengeschwindigkeit des Lichts bzw. von elektromagnetischen Wellen kleiner sind als im Vakuum.

KINEMATISCHE VISKOSITÄT: Mit diesem Test wird der Fließwiderstand des Öls, d.h. das Fließvermögen, bestimmt. Dieser Wert wird für industrielle Anwendung bei 40 °C und für Anwendungen im Automobilsektor bei 100 °C gemessen. Die Messeinheit ist entweder mm²/s oder cSt.

KOHÄSION: Die Bindungskräfte zwischen Partikeln innerhalb eines Stoffes. Dieser Begriff bezeichnet Zusammenhangskräfte zwischen den gleichartigen Molekülen eines Stoffes.

ANTISCHAUMMITTEL: Diese Zusatzstoffe werden eingesetzt zur leichten Luftabscheidung in Ölen und zur Vermeidung von Schaumbildung.

KORROSIONSSCHUTZMITTEL: Diese Zusatzstoffe bilden eine Filmschicht auf Metalloberflächen, so dass der Kontakt zwischen Metalloberfläche und Sauerstoff abgebrochen und hierdurch die Oxidation (Korrosion) der Oberfläche verhindert und ein vorübergehender Schutz geleistet werden kann.

ASCHE: Eisenoxide, die bei Kontakt mit Wasser, Luft oder Sauerstoff auf Eisen- oder Stahloberflächen entstehen.

M

MINERALÖL: Schmiermittel, die grundsätzlich dazu verwendet werden, um zwei feste Gegenstände voneinander getrennt zu halten und die Reibung zwischen ihnen so zu minimieren, dass sie sich leicht bewegen können.

PASSIVIERUNGSMITTEL FÜR METALLE: Diese Zusatzstoffe werden zu Mineralöl hinzugefügt, um sicherzustellen, dass das Metall nicht in eine chemische Reaktion mit Luft, Öl oder anderen Stoffen eingeht.

MSDS: (Material Safety Data Sheet – dt.  Material-Sicherheitsdatenblatt). Dieses Dokument umfasst Sicherheits-, Umwelt-, Gesundheits- und sonstige Angaben, die beim Einsatz von Produkten erforderlich sind.

ABSOLUTE VISKOSITÄT: Fließwiderstand von Flüssigkeiten. Die absolute Viskosität wird berechnet, indem die Schubspannung durch die Schubgeschwindigkeit dividiert wird. Die Messeinheit ist Poise.

MVMA: (Motor Vehicle Manufacturers Association – dt. Verband der Kraftfahrzeughersteller)

N

NAS: Abkürzung von "National Aerospace Standard". Dieses Testverfahren bestimmt die Verteilung der Mikron-Partikel in Ölen.

NLGI: (National Lubricating Grease Institute – dt. Nationales Institut für Schmierfett). Dieses Institut klassifiziert Schmierfette entsprechend ihrer Walkpenetrationswerte.

NMMA: (National Marine Manufacturers Association – dt. Nationaler Verband der Seefahrzeughersteller)

NVMA: (National Vehicle Manufacturers Association – dt. Nationaler Verband der Fahrzeughersteller)

O

OEM: (Original Equipment Manufacturers – dt. Verband der Hersteller von Originalerzeugnissen)

OXIDATIONSBESTÄNDIGKEIT: Zerstörung der Ölstruktur durch den Sauerstoff in der Luft unter Einwirkung negativer Faktoren wie hohe Temperatur oder Verschmutzung. Die Viskosität des Öls nimmt zu, die Farbe wird dunkler, saure Rückstände bilden sich. Einsatz von hochwertigen Basisölen und anti-oxidative Zusatzstoffen wird dem Öl eine lange Lebensdauer geschaffen.

OXIDATIONSSCHUTZMITTEL: Diese Zusatzstoffe verhindern die Oxidation des Schmiermittels, reduzieren die Ansammlung von Rückständen auf Metallteilen und verlängern die Lebensdauer sowohl der Maschine als auch des Öls.

ÖLSÄURE: Organische Säure, die dem Mineralöl in einer Menge von 1% beigefügt und wie ein Mitteldruckzusatz benutzt wird.

P

ROST UND KORROSION: Eine Art von Verschleiß, der unter Einfluss einer feuchten und sauren Umgebung in Metalloberflächen auftritt. Beim Verschleiß der Oberfläche, ändert sich die Farbe des Öls infolge von Rostverunreinigung. Die Rost-und Korrosionsschutzeigenschaften des Öls werden verbessert indem diese Art von Zusatzstoffen beigemischt wird.

ROSTSCHUTZMITTEL: Polare organische Verbindungen, die dem Mineralöl beigefügt werden, um Rostbildung durch Feuchtigkeit und Wasser zu verhindern.

PPD (POUR POINT DEPRESSANT – dt. STOCKPUNKTSENKUNGSMITTEL): Stockpunktsenkungsmittel sind polymere Stoffe, die den Fließpunkt des Mineralöls senken, so dass dessen Erstarren bei Tieftemperatur verhindert werden kann.

BESTIMMUNG DES FLAMMPUNKTS: Die niedrigste Temperatur, bei der ein brennbares Produkt (Öl) durch Verdampfung ein zündfähiges Dampf-Luft-Gemisch hervorbringt. Der Brennpunkt dahingegen ist die Temperatur, bei der das entflammbare bzw. zündfähige Dampf-Luft-Gemisch sich mit einer Zündquelle entzünden lässt, und die Verbrennung weiter fortschreitet, wenn die Zündquelle entfernt wird. Der Flammpunkt und Brennpunkt sind somit zwei verschiedene Begriffe. Beide Werte sind für die Arbeitssicherheit wichtig.

PARTIKELVERTEILUNG: Dieses Testverfahren bestimmt die Verteilung der Mikron-Partikel in Ölen.

pH: Diese Messeinheit bestimmt den sauren oder basischen Charakter einer wässrigen Lösung. Es ist die Abkürzung für "Power of Hydrogen".

R

RESISTIVITÄT: Elektrischer Widerstandsvermögen einer Substanz, d.h. spezifischer Widerstand.

REACH: Eine EU-Verordnung, die das bisherige Chemikalienrecht in der EU grundlegend harmonisiert und vereinfacht. REACH steht für Registration, Evaluation, Authorisation and Restriction of Chemicals, also für die Registrierung, Bewertung, Zulassung und Beschränkung von Chemikalien.

ROHS: Diese Richtlinien dienen der Beschränkung der Verwendung bestimmter gefährlicher Stoffe in Elektro- und Elektronikgeräten. ROHS steht für „Restriction of Hazardous Substances“, dt. „Beschränkung (der Verwendung bestimmter) gefährlicher Stoffe“.

S

SAE: (Society of Automotive Engineers – dt. Verband der Automobilingenieure). Die SAE bestimmt die Viskositätsklassen für Motor- und Getriebeöle.

SYNTHETISCHE ÖLE: Synthetische Öle sind nicht erdölbasierende Schmierstoffe, die mittels chemischer Synthese erhalten werden. Im chemischen Verfahren werden Kohlenwasserstoffmoleküle, die zur Bildung der synthetischen Struktur dienen, so ausgelegt, dass sie sich hinsichtlich Größe und Form gleichartig sind. Aufgrund ihrer sorgfältig organisierten Struktur, haben synthetische Öle viele überlegene Eigenschaften im Vergleich zu mineralbasierenden Ölen.

BESTIMMUNG DES WASSERABSCHEIDEVERMÖGENS: Dieses Testverfahren bestimmt das Wasserabscheidevermögen des Öls. Die von Wasser abgetrennte Ölmenge wird als Wasser- und Emulsionsmenge gemessen.

SULFATASCHE: Dieser Begriff bezeichnet die Asche, die zurückbleibt wenn Motoröl unter Laborbedingungen in Schwefelsäure aufgelöst und verbrannt wird. Dieser Wert wird als % der verbrannten Motorölprobe (% Asche) ausgedrückt. Es dient als Maßstab für die Quantität und Qualität der im Mineralöl enthaltenen Zusatzstoffe, wobei für Ventile und deren Sitz es wichtig ist, dass dieser Wert bei optimaler Ebene liegt.

REIBUNG: Die Kraft, die der Bewegungsrichtung eines sich bewegenden oder zu bewegenden Gegenstands entgegengesetzt ist.

T

EINBEREICHSÖLE: Motorenöle, die im Sommer und Winter in verschiedenen Viskositätsklassen verwendet werden und keine Zusatzstoffe zur Verbesserung des Viskositätsindexes enthalten.

TIMKEN-OK-BELASTUNG: Maximale Belastung, bei der ein Ölfilm im Timken EP Testgerät widerstehen kann ohne zu zerreißen.

SÄUREZAHL: eine chemische Größe zur Charakterisierung von sauren Bestandteilen in Fetten oder Ölen. Die Messeinheit ist mgKOH/g.

BASENZAHL: Die Basenzahl stellt die im Mineralöl enthaltene Menge an Alkalien dar. Die Messeinheit ist mgKOH/g. Dieser Wert beschreibt insbesondere bei Motorölen das Neutralisationsvermögen von sauren Produkten, die beim Brennen entstehen.

TOST OXIDATIONSTEST: Dieser Test bestimmt die Oxidationsbeständigkeit, d.h. die nutzbare Lebensdauer von Ölen.

V

VISKOSITÄTSINDEX: Dieser Index bestimmt die temperaturabhängigen Änderungen in Viskositätswerten von Ölen. Je höher der Viskositätsindex, je weniger nimmt die Viskosität mit zunehmender Temperatur ab, so dass Leck- und Leistungsverluste in hydraulischen Systemen auf ein Minimum herabgesetzt werden können.

ZUSATZSTOFFE ZUR VERBESSERUNG DES VISKOSITÄTSINDEXES: Zusatzstoffe zur Verbesserung des Viskositätsindexes sind öllösliche organische Polymere, die den Einfluss von Temperaturänderung auf die Viskosität von Ölen reduzieren, d.h. den Viskositätsindex erhöhen.

Y

ÖLABSCHEIDUNG: Abscheidung der Ölkomponente vom Schmierfett während der Lagerung.

BINDEMITTEL: Seifenverbindungen, die das Abtropfen von Öl von Lagern oder das Verspritzen von Tropfen verhindern und eine verbesserte Kohäsions- und Faserstruktur für Öle bereitstellen.

DICHTE: Massenkonzentration.

TRAGFÄHIGKEIT: Widerstand eines Ölfilms gegen Reißen unter Hochdruck, Hochtemperatur oder Hochgeschwindigkeit.

OBERFLÄCHENSPANNUNG: Widerstand einer Flüssigkeit gegen Vergrößerung bzw. Ausdehnung seiner Oberfläche.